Auf der bischöflich halberstädtischen Burg Alvensleben saßen die ersten Namensträger als Burgvögte, später – seit etwa 1300 – als Burgmänner.
Schloss Erxleben (um 1270 bis 1945 im Besitz der Familie) und Burg Kalbe (1324–1945) sind die ältesten Stammsitze der Familie. Erxleben wurde bereits vor 1300 bei der Linienteilung aufgeteilt. Doch wurde das Band der Blutsverwandtschaft zwischen den anfänglich drei, später zwei Linien durch Querheiraten über Jahrhunderte stets neu geknüpft. Die häufig umkämpfte Burg Erxleben blieb eine brandenburgische Enklave und ein strategischer Vorposten am Schnittpunkt wichtiger Heerstraßen inmitten des Erzstifts Magdeburg, nahe den Grenzen des Hochstifts Halberstadt und des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel.
Die Familie erwarb sodann Vienau (1324–1816), Burg Rogätz (1369–1850), Uhrsleben (ab 1372), Burg Gardelegen (1378–1857), Schloss Randau (1391–1850), Burg Calvörde (1404–1528), Letzlingen (1404–1555), Gut Zichtau (1420–1847), Berge (1420–1813), Groß Engersen (1420–1812), Schenkenhorst (1420–1812), Schloss Hundisburg (1452–1811), wo Johann Friedrich II. von Alvensleben ab 1693 das große Barockschloss errichten ließ, Eichenbarleben (1453–1858), Weteritz (1472–1857), Gut Woltersdorf (vor 1500, 1713–1881). 1573 erwarben die Alvensleben aus Hundisburg Burg und Herrschaft Neugattersleben und bauten 1657–1665 das Schloss neu auf (das Gut blieb bis zur Enteignung 1945 im Familienbesitz).
Redekin wurde 1780 von den Weißen Alvensleben aus Erxleben I erworben, die es 1787 an die Schwarze Linie abgaben (bis 1945). 1783 kam Schloss Schochwitz in die Familie, alle seine Besitzer bis 1912 wurden preußische Generäle. 1832–1863 war Gohlis, ab 1835 Wittenmoor in der Familie, ab 1859 Rodehlen im Kreis Rastenburg im heute polnischen Teil von Ostpreußen, ab 1860 Schloss Schollene, ab 1869 der Oberhof Ballenstedt (nach 1990 restituiert), ab 1873 Ostrometzko und Glauchau im westpreußischen Kreis Kulm, ab 1879 Schloss Rusteberg (das zum Sitz der 1914 erloschenen Hundisburger Linie wurde, nachdem Letzteres 1811 verkauft worden war), ab 1884 Sülldorf (nach 1990 teilweise zurückgekauft) und ab 1894 Falkenberg im Odervorland (seit 1991 teilweise zurückerworben) sowie ab 1933 Tankow (Neumark).